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Artikel vom 08.01.2012, von H.
E-Zigaretten
Sich für das neue Jahr mit guten Vorsätzen auszurüsten, ist ein weitverbreiteter Brauch. Besonders häufig hört man den Satz: "Dieses Jahr höre ich mit dem Rauchen auf." Den ewigen Kampf mit dem teuren Glimmstängel führen immerhin noch fast 25% der Bevölkerung in Deutschland - trotz Nichtraucherschutzgesetz und Anti-Raucherkampagnen, die mit Schockbildern vor dem blauen Dunst warnen. Und stetig steigende Preise scheinen einen Teil der Deutschen auch nicht wirklich abzuschrecken.
Viele schaffen den ,Absprung`trotz eindrücklicher Warnung und der auf dem Büchermarkt zahlreich vorhanden Selbst-Hilfe-Literatur nicht. Eine Alternative zum Aufhören stellt seit einiger Zeit die elektronische Zigarette dar, über die im letzten Jahr viel diskutiert wurde. Statt des schädlichen und störenden Rauchs, funktioniert diese durch das Verdampfen von Wasserstoff mit Hilfe von elektrischer Spannung. Bei den E-Zigaretten dampft es nun per Tastendruck oder je nach Modell per Ziehen. Der Vorteil daran ist, dass man keine Schadstoffe, die bei der Verbrennung von Tabak freigesetzt werden, ein- bzw. ausatmet. Als ein schnelles Mittel zu Rauchentwöhnung sollte die E-Zigarette jedoch nicht angesehen werden, da dem Körper auch hierbei Nikotin zugeführt wird - und je nach Modell können den E-Zigaretten auch verschiedene Duftstoffe zugesetzt werden, die nach Meinung der Kritiker durchaus giftig wirken können. Nord-Rhein-Westfalen zum Beispiel will den Verkauf der elektronischen Zigarette verbieten - ob nun aus gesundheitsgefährdenden Gründen oder zum Schutz der Tabakindustrie.
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